Aus Ihrem Wissen ein System machen, das Ihr Team nutzt.
Ich bin Jeffrey Böhm, unabhängiger Technologieberater aus Düsseldorf. Seit über 15 Jahren arbeite ich an der Stelle, an der Wissen, Systeme und Menschen zusammenkommen müssen und es meist nicht tun. Heute helfe ich Organisationen, ihr verstreutes Wissen in Systeme zu bringen, die im Alltag bestehen, und KI so einzusetzen, dass sie belegbar wirkt und verantwortbar bleibt.
Werdegang
Ich habe als Softwareentwickler angefangen, zuerst im E-Commerce, später in Enterprise-Software. Ich habe Shops mit über hunderttausend Produkten entwickelt, ERP-Systeme angebunden und gelernt, dass die schwierigen Probleme selten im Code liegen. Sie liegen in Daten, die niemand pflegt, und in Wissen, das nur drei Leute im Kopf haben.
Dazwischen lagen sechs Jahre in Digitalagenturen. Ich habe dort Projekte für eine Krankenversicherung, für Hotelketten, Süßwaren- und Wohnmobilhersteller, einen Weinhändler und ein Karriereportal geplant und entwickelt, oft mit Anbindung an Logistik, Customer Care und Controlling. Man sieht in wenigen Jahren viele Unternehmen von innen: wie sie verkaufen, wie sie bestellen, wo ihre Prozesse hängen. Diese Nähe zum Geschäft prägt bis heute, wie ich Systeme beurteile: an dem, was sie für Umsatz und Aufwand bewirken, nicht an ihrer Technik.
Danach kamen Architektur und technische Führung. Ich habe Teams geleitet, Plattformen entworfen und Systemlandschaften integriert, die über Jahre gewachsen waren. Ein Teil dieser Arbeit fand in regulierten Umgebungen statt: in der Krankenversicherung, in einer Behörde und in einem kommunalen Verkehrsunternehmen mit KRITIS-Anforderungen. Dort habe ich gelernt, wie man Technologie einführt, wenn Datenschutz, Vergaberecht und Aufsicht mit am Tisch sitzen.
Seit mehreren Jahren arbeite ich unabhängig. Meine Mandate drehen sich um dieselbe Frage in verschiedenen Branchen: Wie wird aus dem Wissen einer Organisation ein System, das Mitarbeitende tatsächlich nutzen, und was kann KI dabei leisten, ohne dass jemand die Kontrolle verliert. In einem Konzernumfeld habe ich ein KI-gestütztes Wissenssystem für Prozessdokumentation in Produktion gebracht. In einer Pharma-Agentur habe ich einen KI-Standard entworfen, in dem jedes KI-Ergebnis einen benannten Kontrollschritt hat. Und für mich selbst betreibe ich seit 2025 genau so ein System.
Warum unabhängig
Ich empfehle keine Produkte, an denen ich verdiene. Bei Plattform- und Werkzeugentscheidungen habe ich kein eigenes Interesse. Das klingt selbstverständlich, ist es im KI-Markt aber nicht: Die meisten Anbieter verkaufen ein Modell, eine Plattform oder eine Lizenz. Ich verkaufe eine Einschätzung, die auch “nicht jetzt” oder “nicht so” lauten darf. Unabhängigkeit ist bei mir prüfbar: keine Produktpartnerschaft, keine Provisionen, und im Beratungsmandat entwickle ich nicht selbst, was ich empfehle. Wollen Sie die Umsetzung später mit mir, ist das ein eigener Auftrag mit eigenem Vertrag, den Sie frei vergeben: an mich mit meinem Netzwerk, an Ihre Agentur oder an einen Dritten. Die Entscheidungsvorlage ist so geschrieben, dass alle drei damit arbeiten können.
Wie ich arbeite
Schriftlich vor mündlich. Jedes Mandat endet mit einem Dokument, das ohne mich trägt: eine Entscheidungsvorlage, ein Zielbild, ein Governance-Rahmen, eine Roadmap mit ausgewiesener Schätzgüte. Foliensätze gibt es nur, wenn ein Gremium sie braucht.
Klarer Scope. Ich arbeite in abgegrenzten Aufträgen mit benanntem Ergebnis und Aufwand in Personentagen. Sie wissen vorher, was Sie bekommen.
Kein KI-Ergebnis ohne Kontrollschritt. Jeder KI-Einsatz, den ich empfehle, hat eine Stelle, an der ein Mensch prüft, freigibt oder verwirft. Wer das weglässt, bekommt schnelle Ergebnisse und trägt das Risiko allein.
Belegen statt behaupten. Ich sage, was ich weiß, und markiere, was ich schätze.
Was ich selbst betreibe
Ich entwickle selbst, was ich empfehle, im eigenen Haus. Beim Kunden bleibe ich neutral.
Mein eigenes Wissen liegt in einem KI-gestützten Wissenssystem: über 900 strukturierte Notizen in einfachen Textdateien, dazu Agenten, die Meeting-Notizen erstellen, Belege für die Buchhaltung verarbeiten und Kalendertermine vorbereiten. Jeder Agent hat einen Kontrollschritt, an dem ich freigebe. Was daraus an Werkzeugen entstanden ist, nutze ich in der Beratung als Arbeitsprobe, nicht als Angebot. Die Fallstudie dazu: Ein Wissenssystem mit KI-Agenten im Produktivbetrieb.
Außerdem bin ich Maintainer von docker-mailserver, einem Open-Source-Projekt, das weltweit von Hunderten Organisationen produktiv eingesetzt wird. Wer sehen will, wie ich Software und Dokumentation pflege, findet dort die Historie seit 2016.
Die Einzelpersonfrage
Sie kaufen mich, nicht eine Agentur. Das hat Vorteile: Sie sprechen mit der Person, die denkt, schreibt und entscheidet, und nicht mit einem Account-Manager. Es wirft aber eine berechtigte Frage auf: Was passiert, wenn ich ausfalle oder die Umsetzung größer wird als eine Person.
Meine Antwort steht im Rahmenvertrag, nicht nur auf dieser Seite, und sie gilt für Umsetzungsaufträge, nicht für die Analyse: Ich arbeite mit einem festen Netzwerk erfahrener Spezialisten für Entwicklung, Cloud-Betrieb und Datenarbeit, das unter meiner Architekturverantwortung umsetzt. Sie haben einen Vertrag und einen Ansprechpartner. Vertretung und Übergabe sind geregelt. Und ich halte die Zahl gleichzeitiger Mandate klein, damit ich erreichbar bleibe.
Zertifizierungen und Hintergrund
Shopware Certified Developer, Symfony Certified Developer, Elastic Certified Engineer. Technisches Fundament von ERP-Anbindungen und E-Commerce über Cloud-native Infrastruktur bis zu KI-Integration und Retrieval-Systemen. Diese Tiefe ist meine Rückversicherung: Ich weiß, was eine Empfehlung in der Umsetzung kostet, weil ich es selbst entwickelt habe.
Einstieg
Wenn Sie wissen wollen, wo KI in Ihrem Wissen und Ihren Systemen wirkt und wo nicht: Die KI-Potenzialanalyse liefert in drei bis fünf Personentagen eine schriftliche Entscheidungsvorlage.